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Kolloquien

 

Kolloquium zum Thema Metamorphosen des Sozialen

(geleitet von R. Krause & E. Lachert) Im Anschluss an das GPWP-Kolloquium zum "Thema Andersheit, Fremdheit, Exklusion" (siehe unten sowie Buchpublikation im Parodosverlag unter www.parodos.de) möchten wir alle Interessierte zu einem neuen Kolloquium einladen, das sich mit der Problematik des Sozialen aus philosophischer, sozialtheoretischer und gesellschaftspolitischer Sicht befasst. Die erste Sitzung findet am 26. September im Konferenzraum der Charité statt. In der Folge wollen wir uns im monatlichen Turnus treffen, um thematisch relevante Texte zu diskutieren, die von den Teilnehmenden vorgestellt werden. Über Themenvorschläge, Literatur und weitere Informationen zur Veranstaltung gibt unsere Internetseite www.soziotopics.de Auskunft.

 

Kolloquium zu Julia Kristevas Depressions- und Melancholietheorie

(geleitet von Chr. Kupke) Textgrundlage des Kolloquiums ist Julia Kristevas erst kürzlich ins Deutsche übersetzte Buch von 1987 ‚Soleil noir. Dépression et mélancholie‘ (vgl. Schwarze Sonne. Depression und Melancholie, übers. v. B. Schwibs u. A. Russer, Brandes & Apsel Verlag, Frankfurt/M. 2007). Der Fokus der Diskussionen liegt auf dem ersten, psychoanalysetheoretischen Teil des Buches (Abschnitte I bis IV), d.h. es geht schwerpunktmäßig um Julia Kristevas Psychoanalyserezeption sowie um ihr Verhältnis zur klinischen, neuerdings auch neurobiologisch informierten Psychopathologie der Depression. Mögliche Verlagerungen des thematischen Schwerpunkts im Laufe des Kolloquiums sind möglich und hängen vom Engagement der Teilnehmer ab. Ankündigungstext

 

 

Abgeschlossene Veranstaltungen:

 

Kolloquium zu Andersheit, Fremdheit, Exklusion

(geleitet von B. Heiter & Chr. Kupke): Dieses Kolloquium setzte die Arbeit des Butler-Kolloquiums unter einem anderen Gesichtspunkt und mit einem anderen, stärker sozialtheoretisch orientierten thematischen Schwerpunkt fort. Im Zentrum standen die Thesen, die zum Thema "Andersheit" u.a. vorgetragen werden und wurden von: Giorgio Agamben, Etienne Balibar, Jean Baudrillard, Seyla Benhabib, Judith Butler, Robert Castel, Jacques Derrida, Michel Foucault, Stuart Hall, Julia Kristeva, Jacques Lacan, Claude Lévi-Strauss, Bernhard Waldenfels und Slavoj Zizek. Das ausführliche Programm mit den Einführungstexten der beiden Leiter des Kolloquiums kann online abgerufen werden (siehe Link). Das Kolloquium wurde mit einem gleichnamigen Workshop im November 2007 abgeschlossen.

 

Kolloquium zur Theorie der Subjektivität bei Judith Butler

(geleitet von B. Heiter, Chr. Kurth & Chr. Kupke): Die Arbeit des Kolloquiums begann Mitte 2003 und hatte Judith Butlers damals neueste Veröffentlichungen "Psyche der Macht" und "Kritik der ethischen Gewalt" zum Thema. Gegen Ende des Kolloquiums Mitte 2004 konzentrierte sich die Diskussion auf das Verhältnis Butlers zu Foucault, und es wurden entsprechend auch einige Foucault-Texte neu gelesen (insbes. "Was ist Kritik?" und "Die Gouvernementalität").

 

Kolloquium zur Theorie der Subjektivität bei Emmanuel Lévinas

(geleitet von Chr. Kupke & Chr. Kurth): Dieses Kolloquium, das seit dem Jahr 2000 in unregelmäßigen Abständen tagte, konzentrierte sich zunächst auf den phänomenologiekritischen Ansatz der Philosophie Lévinas' ("Kritik der Intentionalität"). Im weiteren Verlauf wurden ausgesuchte Texte aus "Totalität und Unendlichkeit" und "Humanismus des anderen Menschen" gelesen. Das Kolloquium bereitete inhaltlich und konzeptionell den Mitte des Jahres 2001 veranstalteten Lévinas-Workshop vor (siehe dort).

 

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